So suchen Sie mit Schlüsselnummern:

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In dem Feld HSN (zu 2 / 2.1) 4 Stellen und in dem Feld TSN (zu 3 / 2.2) die ersten 3 Stellen.
Auf folgendem Bild mit 1 und 2 gekennzeichnet:

Beispiel "alter" Fahrzeugschein:

HSN (Zu 2 / 2.1): 0600
TSN (Zu 3 / 2.2): 911
Alter Fahrzeugschein

Beispiel "neuer" Fahrzeugschein:

HSN (Zu 2 / 2.1): 0588
TSN (Zu 3 / 2.2): ACV
Neuer Fahrzeugschein

Typ Baujahr kW/PS Motorcode Hubraum

Luftfilter

Luftfilter für den Automotor

Luftfilter Detailansicht Um einwandfrei funktionieren zu können, benötigt jeder Verbrennungsmotor nicht nur Kraftstoff, sondern auch Sauerstoff. Denn nur wenn der Motor bestmöglich mit Luft versorgt wird, kann auch eine optimale Verbrennung erfolgen. Die zur Verbrennung angesaugte Umgebungsluft ist jedoch mit vielerlei schädlichen Partikeln wie Schmutz, Ruß, Staub usw. belastet, welche unter keinen Umständen in den Brennraum gelangen dürfen. Hierbei kommt der Luftfilter ins Spiel. In unserem Ratgeber erfahren Sie alles Wissenswerte über Funktion, Aufbau sowie Wartung des Luftfilters.

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Arten von Luftfiltern

FilterformenDie Größe sowie die Form des Luftfilters sind vom jeweiligen Fahrzeugmodell abhängig. Es gibt sie in ringförmiger, rechteckiger und in zylinderförmiger Ausführung.
Die am häufigsten in Fahrzeugen verbaute Filterart ist der sogenannte Trockenluftfilter, da diese in der Herstellung besonders einfach und preiswert sind. Trockenfilter gibt es sowohl auf Papier- als auch auf Schaumstoffbasis.

Beim Papierfilter wird ein in Zickzacklinie gefaltetes, feinporiges Papier verwendet, da dieses Schmutz- und Staubpartikel aus der angesaugten Luft zuverlässig herausfiltert und trotzdem eine gute Luftdurchlässigkeit aufweist. Der Papierluftfilter kann nicht gereinigt werden, weshalb Sie diesen im Zuge Wartung immer austauschen müssen.

Beim Schaumstofffilter werden anstelle von feinporigem Papier Schaumstofflagen als Filtermedium eingesetzt. Diese ermöglichen aufgrund ihrer porösen Oberfläche einen höheren Luftdurchsatz, haben jedoch dadurch eine geringere Filterwirkung als papierbasierte Luftfilter. Kleiner Vorteil dieser Filterart ist, dass er bei nur leichter Verschmutzung gereinigt werden kann. Am besten geht dies mit Druckluft. Wichtig dabei ist den Trockenfilter immer von innen nach außen auszublasen, um die Schmutzpartikel die sich auf der Schaumstoffoberfläche befinden nicht noch weiter in das Filterelement hineinzupusten.
Alte, zugesetzte Filter sollten Sie unbedingt austauschen, um die Motorleistung nicht zu mindern.

Auch eine Zusammenstellung beider Filtermedien ist möglich, dabei wird ein Hauptfilter aus Papier mit einem Vorfilter aus Schaumstoff kombiniert. Dieses hat den Vorteil, dass der Grobschmutz bereits vom Vorfilter abgefangen wird, sodass der Papierfilter dann die letzten, feineren Rückstände aufnimmt.

Dauerfilter aus mehrlagiger BaumwolleAls Ersatz für herkömmliche Trockenluftfilter bieten einige Hersteller (z.B. K&N) sogenannte Dauerfilter aus mehrlagiger Baumwolle an, die mit einem speziellen Filteröl benetzt sind. Diese haben einen deutlich höheren Luftdurchsatz, trotz optimaler Filterwirkung und sind bekannt für ihre Langlebigkeit, da sie wasch- und wiederverwendbar sind. Dies rechtfertigt auch die höheren Anschaffungskosten.
Den Herstellerangaben zufolge ist eine Reinigung erst nach über 80.000 km notwendig. Wir empfehlen sich an das vorgeschriebene Wartungsintervall des Fahrzeugherstellers zu halten.
Um bei der Reinigung das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, sollten Sie ein speziell für diese Filterart hergestelltes Reinigungsset verwenden. Dieses enthält neben dem richtigen Reinigungsmittel auch eine Sprühdose mit geeignetem Öl. Denn der Luftfilter aus Baumwolle muss nach der Reinigung zunächst vollständig trocken und dann wieder neu eingeölt werden. Danach kann man ihn wieder einsetzen und weiter benutzen.

Die Folgen von alten Luftfiltern

Im Laufe der Zeit setzt sich der Luftfiltereinsatz durch Staub und diverser anderer Verschmutzungen immer mehr zu, sodass der Motor nicht mehr mit ausreichend Luft zur Verbrennung des Kraftstoffes versorgt wird. Die Folgen sind sowohl ein merkbarer Leistungsabfall als auch ein erhöhter Kraftstoffverbrauch. Ist der Luftfilter vollkommen verstopft kann dieses sogar einen Motorschaden herbeiführen.

Wie oft muss ein Luftfilter gewechselt werden?

Service


Wie oft Sie den Luftfilter wechseln müssen, entnehmen Sie den Wartungsvorschriften des Fahrzeugherstellers, da die Austauschintervalle sehr unterschiedlich sind. In der Regel wird bei einem Trockenluftfilter eine durchschnittliche Nutzungsdauer von 30.000 bis 40.000 km angegeben, jedoch wird diese durch verschiedene Bedingungen beeinflusst und ist somit nur unter Vorbehalt gültig.
Wird das Fahrzeug beispielsweise vermehrt im Gelände oder auf unbefestigten Straßen gefahren, sind auch mehr Verunreinigungen in der Ansaugluft vorhanden die sich zwangsläufig im Filter absetzen, sodass ein verkürztes Wechselintervall einen vorzeitigen Verschleiß des Motors verhindern kann. Zudem sollten Sie auch nach längeren Standzeiten des Wagens den Verschmutzungsgrad des Luftfiltereinsatzes kontrollieren und auf Feuchtigkeit prüfen.

Wo ist der Luftfilter verbaut und wie können Sie ihn selber wechseln?

Wo der Luftfilter im Motorraum verbaut ist, ist je nach Fahrzeug und Bauart verschieden. Meistens sitzt er jedoch direkt auf dem Motor oder in unmittelbarer Nähe in einem verschlossenen Gehäuse, welches sich aufklappen oder aufschrauben lässt.
Einen Luftfilter zu wechseln ist meistens recht einfach. Dazu müssen Sie nur das Luftfiltergehäuse öffnen und schon können Sie den alten, verbrauchten Luftfiltereinsatz herausnehmen. Bevor Sie einen neuen Filter wieder einsetzen, sollten Sie das Luftfiltergehäuse von innen mit einem Lappen auswischen, um auch die Schmutzreste, die sich dort abgelagert haben, zu entfernen.
Beim Einsetzen des neuen (oder gereinigten) Luftfilters ist darauf zu achten, dass alle Dichtungen richtig abschließen und der Filter in der richtigen Richtung eingebaut ist. Danach können Sie das Gehäuse wieder schließen und fertig ist der Luftfilterwechsel.


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