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Auf folgendem Bild mit 1 und 2 gekennzeichnet:

Beispiel "alter" Fahrzeugschein:

HSN (Zu 2 / 2.1): 0600
TSN (Zu 3 / 2.2): 911
Alter Fahrzeugschein

Beispiel "neuer" Fahrzeugschein:

HSN (Zu 2 / 2.1): 0588
TSN (Zu 3 / 2.2): ACV
Neuer Fahrzeugschein

Typ Baujahr kW/PS Motorcode Hubraum

Polituren

Autopolitur

Der Autolack ist im Alltag vielerlei aggressiven Einflüssen und Beanspruchungen ausgesetzt. Diese schädigen die Lackoberfläche mit der Zeit, lassen sie matt, stumpf und uneben erscheinen. Wie Sie Ihrem Fahrzeug wieder zu Tiefenglanz und Farbbrillanz verhelfen, erfahren Sie in unserem Autopolitur-Ratgeber.

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Die Autopolitur ist ein wichtiger Schritt für einen gepflegten Gesamteindruck und den Werterhalt eines Fahrzeugs. Mit der Politur wird matter Lack abgetragen und geglättet sowie von kleinen Kratzern, Swirls und Hologrammen befreit.

Was sind Swirls? Swirls sind ganz feine Haarlinienkratzer in der oberen Klarlackschicht. Sie sind in fast jedem Autolack vorhanden, fallen jedoch gewöhnlich nur im Sonnenlicht oder bei großer Lichteinstrahlung auf. Swirls entstehen durch falsche Handwäsche oder aber durch Waschstraßennutzung. Deshalb bezeichnet man sie gerne auch als Waschstraßenkratzer. Da diese nur oberflächlich sind, können sie in der Regel mit einer Feinschleifpaste entfernt werden.

Was sind Hologramme? Hologramme sind mikrofeine, parallele Kratzer, die man zunächst gar nicht wahrnimmt, da sie erst bei direkter Lichteinstrahlung sichtbar werden. Diese mikrofeinen Riefen verändern die Lichtreflexion und lassen die im Lack spiegelnden Objekte dreidimensional erscheinen, was den typischen Hologrammeffekt verursacht. Sie können durch das Polieren mit einer Rotationspoliermaschine entstehen, indem man z. B. falsche Polierpads, Drehzahl oder Autopolitur verwendet. Doch auch mit einer Hochglanzpolitur oder beim anschließenden Auftragen von Wachs ist es durchaus noch möglich, Hologramme im Lack zu erzeugen. Die häufigste Ursache für die feinen Lackkratzer ist der Gebrauch von schmutzigen Arbeitsmitteln (verschmutztes Polier-/ Auftragspad oder Mikrofasertuch). Zum Entfernen dieser störenden Lackirritationen eignet sich eine Exzenter Poliermaschine mit Hochglanz-, Finish- oder Anti-Hologramm-Politur.

Welche Autopolituren gibt es und für welchen Lackzustand eignen sie sich?

Die Wahl des Poliermittels hängt individuell vom Zustand des Autolackes ab. Je verwitterter der Lack ist, desto höher sollte der Schleifanteil in der verwendeten Politur sein. Autopolituren lassen sich grob nach ihrer Schleifwirkung und der Glanzerzeugung unterteilen.

Autopolituren im Shop

Schleifpasten: Die Schleifpaste ist eine grobe Politur mit hohem Lackabtrag und somit optimal zur Aufarbeitung von alten und stark verwitterten Autolacken, harten Lacken mit vielen Swirls sowie zur Beseitigung von deutlich sichtbaren Kratzern. Sie hinterlässt in der Regel keinen Glanz, dafür häufig aber Polierspuren, die dann mit einer feineren Autopolitur nachgearbeitet werden müssen.

Feinschleifpasten: Die Feinschleifpaste besitzt einen Anteil an Schleifpartikeln für einen mittleren Lackabtrag zur Beseitigung von Mattheiten, Swirls und anderen feinen Kratzern. Sie hinterlässt meistens ein gutes Lackbild und muss nicht zwingend mit einer feineren Autopolitur nachgearbeitet werden.

Hochglanzpolituren: Die Hochglanzpolitur mit nur geringem Lackabtrag ist die feinste Politur, für die Endbearbeitung beim Auspolieren von Lackfehlern. Dieser Teil der Autopolitur ist somit der letzte Schritt vor der Lackkonservierung. Sie eignet sich zum Entfernen von Hologrammen sowie feinen Swirls und erzeugt einen tiefen Glanz auf der Lackoberfläche.

Wann und wie oft ist eine Autopolitur notwendig?

Wirkt Ihr Lack weder stumpf noch weist er Kratzer auf, ist eine Autopolitur nicht notwendig. Wenn feinste Kratzer oder Unebenheiten auf dem Lack zu sehen sind und der Glanz sichtbar nachlässt, sollten Sie Ihr Auto polieren. Der sogenannte Glanzschleier wird durch die in der Politur enthaltenen Schleifpartikel entfernt, während die Pflegekomponenten den ursprünglichen Tiefenglanz des Autolacks wieder hervorbringen. Als sinnvoll empfiehlt es sich, zwei Mal pro Jahr den Lack Ihres Fahrzeugs zu polieren: Vor der Mückenzeit im Sommer und vor der Salzzeit im Winter. Bedenken Sie aber bitte, dass Polituren den Lack nicht schützen. Deshalb sollten Sie die Autopflege immer mit einer Versiegelung oder Wachs abschließen, weil dieser Schritt das Polierergebnis bewahrt und vor neuen Verschmutzungen und Kratzern schützt

Was muss ich vor dem Polieren beachten?

Autowäsche

Die wichtigste Vorbereitung vor der Politur ist eine gründliche Autowäsche. Achten Sie darauf, dass jegliche Verschmutzungen der Lackoberfläche vollständig entfernt sind, damit Sie beim Polieren keine Kratzer durch evtl. Schmutzrückstände verursachen. Verwenden Sie dabei jedoch keine wachshaltigen Reinigungsmittel. Diese mindern die Wirkung der Autopolitur und können später beim Wachsen aufgrund der zusätzlichen Wachsschicht für ein ungleichmäßiges Ergebnis sorgen. Die Autopolitur muss grundsätzlich im Schatten oder bei bedecktem Himmel stattfinden. Bei strahlendem Sonnenschein können Sie kein vernünftiges Ergebnis erreichen, weil sich der Autolack aufheizt und die Politur dadurch zu schnell antrocknet. Zusätzlich sollten Sie in einer staubarmen Umgebung arbeiten.

Besitzen Sie noch keine Autopolitur, achten Sie beim Kauf darauf, dass diese auf möglichst alle außen am Fahrzeug vorkommenden Untergründe wie z.B. Gummi und Kunststoff angewendet werden kann. Ist dies nicht der Fall oder sollten Sie sich nicht sicher sein, kleben Sie vorher alle angrenzenden Fenstergummis, Kunststoffteile und Schriftzüge ab, damit an diesen Stellen keine unschönen Flecken zurückbleiben, die sich dann nur schwer wieder entfernen lassen.

Handpolitur

Zweifelsohne steht fest, dass eine Maschinenpolitur gleichmäßigere Ergebnisse erzielt als eine Handpolitur. Da das Polieren von Hand extrem anstrengend und zeitaufwendig ist, ist dies auch eher für neuwertige oder nur wenig strapazierte Autolacke zum punktuellen Herausarbeiten von feinen Kratzern sowie zum Polieren von schwer erreichbaren Stellen zu empfehlen. Bei der Wahl des Produktes müssen Sie darauf achten, dass die Autopolitur für die Verarbeitung von Hand geeignet ist, weil Maschinenpolituren mit der Hand meist nicht richtig durchgearbeitet werden können. Für großflächig angegriffene Lackoberflächen empfiehlt sich in jedem Fall die Verwendung einer professionellen Poliermaschine.

Maschinenpolitur

Bei den Maschinen wird wiederum zwischen zwei verschiedenen Antriebsarten unterschieden: der Rotationspoliermaschine und der Exzenter Poliermaschine. Der Vorteil bei der Verwendung einer Rotationspoliermaschine ist, dass Sie mit dieser Polierart durch ihre immense Leistungskraft auch tiefe Kratzer und starke Lackdefekte entfernen können. Jedoch erzeugt sie bei falscher Anwendung auch Hologramme. Zudem besteht die Gefahr, den Autolack durch extreme Hitzebildung zu verbrennen.

Mit einer Exzentermaschine ist es aufgrund ihrer Arbeitsweise nahezu unmöglich, bei der Autopolitur Hologramme zu erzeugen oder den Lack zu verbrennen. Denn der Polierteller rotiert nicht, sondern bewegt sich in elliptischen Bahnen.
Arbeiten Sie beim Polieren grundsätzlich über Kreuz und nicht zu lange auf derselben Stelle. Die Drehzahl sollte im besten Fall einstellbar sein, besonders wenn Ihnen noch die Erfahrung im Umgang mit Poliermaschinen fehlt, damit Sie mit einer geringen Drehzahl anfangen können. Das macht das Polieren wesentlich einfacher und vermindert die Gefahr den Autolack zu beschädigen.

Welches Zubehör benötige ich für die Autopolitur?

Autopolitur-Zubehör

Je nachdem, ob Sie sich für die Autopolitur von Hand oder mit Maschine entscheiden, kommt entweder eine Handpolierhilfe oder aber eine professionelle Poliermaschine zum Einsatz. Außerdem benötigen Sie diverse Polierpads mit unterschiedlichen Härtegraden, mehrere Polituren mit verschiedenen Schleifgraden sowie eine ausreichende Anzahl an (Mikrofaser-)Tüchern, mindestens 2 -3.

Alles in allem ist die Autopolitur eine unverzichtbare Komponente bei der Lackpflege. Kleinere Schäden der Lackoberfläche können Sie mit einer gut ausgeführten Politur selber beheben und Ihr Fahrzeug wieder wie neu erstrahlen lassen. Denn nur wer regelmäßig eine Autopolitur macht und sein Auto pflegt, wird auch lange Freude daran haben.


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